choir4all

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24. November 2017 - 18:30

ein „Mitsingkonzert“ veranstaltet vom chorforum.gleisdorf

am Freitag, 24.11. und am Samstag, 25.11.2017 jeweils um 18:30 Uhr

Über das rein musikalische Erlebnis hinaus schafft gemeinsames Singen Gemeinschaft und fördert ein friedliches Miteinander. Es baut Vorurteile ab und stellt den Menschen und die gemeinsame Freude an der Musik in den Vordergrund. Gerade die Chormusik ist voll von kulturellen Inhalten und Botschaften – und somit prädestiniert für „Integration durch Musik“!

Mit Unterstützung des ChorforumGleisdorf als „Ansingchor“ animiert Franz Jochum GleisdorferInnen mit oder ohne Migrationshintergrund zum gemeinsamen Singen von Liedern aus aller Welt.

Ein Abend, an dem der interkulturelle Austausch, ein respektvoller Umgang miteinander und das gemeinsame Musizieren über jegliche Grenzen hinweg auf eine ganz besondere Weise gelebt und erlebbar wird.

 

Leitung: 

Choir4all... ein berührender Abend!

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Samstag, 25.November 2017, Haus der Musik Gleisdorf.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen in einen Konzertsaal und die Sessel stehen in U-Form!
Wie in der Schule, dachte ich! Was wird das denn?

Und dann beginnt der Chorleiter des Chorforum GleisdorfFranz Jochum, mit Ihnen Lieder zu proben! Langsam dämmert es mir: das wird kein "normales" Konzert!
Was dann aber wirklich passierte, hätte ich mir nicht in den kühnsten Träumen ausmalen können! 
Gemeinsam mit Asylwerbern aus dem Irak, Afghanistan und Syrien, diese unter der Obhut von Frau Dr. Taucher - Kloneg, haben wir Lieder gelernt, die im 2. Konzertteil nach einer kurzen Pause gemeinsam aufgeführt werden sollten!
Vom Jodler - mit Herzblut einstudiert durch die Kärntner Chorleiterin Agnes Schnabl- bis zum am Boden sitzenden afghanischen Trommlern, welche kurzfristig darum gebeten haben, mitmachen zu dürfen, ist eine musikalische, grenzübergreifende Stimmung entstanden, wie ich sie noch nie erlebt habe.
An unsere Ohren gewöhnte Instrumente wie das Akkordeon (Gerhard Burger)  und dem Kontrabass (Georg Keler) mischen sich mit ungewohnten Klängen arabischer Instrumente!
Ich selbst habe am berührendsten die dazwischen eingespielten Videos, aufgenommen von Rodrigo Algara Woodhouse, empfunden. Mit einfachsten Fragen wie: „was ist dein liebster Wochentag?“, gelingt es ihm, uns einzelne Menschen aus verschiedensten Ländern der Welt persönlich nahe zu bringen.
Alle Antworten waren mir so bekannt, als hätte mein Nachbar geantwortet... und viele dieser Menschen sind unsere Nachbarn, wohnen ganz in unserer Nähe, singen jetzt Volkslieder aus ihrer Heimat, sind aufgeregt, wie wir alle es wären, wenn wir auf der Bühne stehen würden, freuen sich über den Applaus, nur mit dem ‚kleinen‘ Unterschied, dass sie keine Heimat mehr haben.

Plötzlich ist da nichts "Fremdes" mehr, wenn wir Zuschauer von dem aus Mexiko stammenden Rodrigo Algares Woodhouse einen "Fruit Canon" über Mozartkugeln und Sachertorte einstudiert bekommen und am Ende auch die ausländischen Zuschauer, deren überraschend viele gekommen sind, mit Inbrunst das Wort "Fritatten-Suppe" hinausschreien!
Es kommt mir nicht "unangenehm" vor, wenn ich - etwas verzweifelt - ein Lied aus Syrien in arabischer Sprache mitsingen soll, und dabei in die kleinen strahlenden syrischen Kinderaugen blicke, die auf der Bühne mit viel Gefühl ein Liebeslied singen!
Als Krönung dieses ungewöhnlichen Konzertes singt das Chorforum Gleisdorf Verdis Gefangenen-Chor, das mich zu dem Gedanken inspirierte, ob wir nicht alle Gefangene unserer Vorurteile sind?
Ein besonderer Höhepunkt war noch das ‚Alleluja Amen‘, eine Komposition von Ivan Karpati, einem in Vorarlberg lebenden Ungarn, der den Chor selbst am Klavier begleitete!

Bevor wir zum Buffet schreiten durften, das aus einem Mix aus von syrischen Asylwerbern zubereiteten einheimischen, traditionellen Speisen und steirischen Schmankerln bestand, gab es zum Abschluss das ‚Tanzlieder-Quodlibet‘. Hier forderte Franz Jochum das ganze Repertoire menschlicher Verbundenheit heraus: Singen, koordiniertes gemeinsames "Poschn“ (Klatschen) und miteinander lachen!
Ein großes Lob dem Chorleiter Franz Jochum und dem Chorforum Gleisdorf für die Entwicklung und Durchführung eines so wunderbaren Projektes, das kein Beteiligter vergessen wird!

Dr. Beate Schuster, 26.11.2017

Anwaltstag

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29. September 2017 - 12:00
Der "Gefangenenchor"

Anwaltstag der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer

Der "Gefangenenchor" aus Nabucco wurde zur Überraschung der Tagungsteilnehmer von einem Projektchor unter maßgeblicher Teilnahme des Chorforum Gleisdorf zum Abschluss der Veranstaltung intoniert.

Leitung: 

145 Jahre Freiwillige Feuerwehr Gleisdorf

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16. September 2017 - 14:00

Am 16. September 2017 feierte die Feuerwehr Gleisdorf 145 Jahre.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes lag in den Händen von Franz Jochum und in den Stimmen des Chorforum Gleisdorf.

Begleitend zu Podiumsdiskussionen der Vertreter der regionalen Einsatzorganisationen Rotes Kreuz, Polizei und Feuerwehr, sowie den Wünschen der Stadt Gleisdorf und dem Segen des örtlichen Pfarrers interpretierte der Chor Lieder unterschiedlicher Genres in feierlichem Rahmen.

Mitwirkende: 
Leitung: 

Carmina Burana

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30. Juni 2017 - 19:00
Carmina Burana

Carl Orff: CARMINA XXI

Ein Erlebnis für viele Sinne!

In künstlerischer Zusammenarbeit mit dem BG/BRG Gleisdorf interpretiert das chorforum.gleisdorf unter der Leitung von Franz Jochum das bekannte und sehr beliebte Chorwerk von Carl Orff mit Texten aus dem 11. und 12. Jahrhundert völlig neu.
Der Jugendchor (Leitung – Alexandra Auckenthaler) sowie weitere musikalische, szenische und bildhafte Beiträge von SchülerInnen des BG/BRG Gleisdorf, zusammen mit Darbietungen der Tanzklasse der Musikschule Gleisdorf (Leitung – Marianne Weninger) ergänzen diese unterhaltsame Neuinszenierung und tragen auf originelle Weise zu einem tieferen Werkverständnis bei.

Lebendig – sinnlich – bildstark! 

Freitag, 30. Juni 2017 um 19 Uhr im Forum Kloster Gleisdorf.

Karten erhältlich bei allen Chormitgliedern, in der Stadtgemeinde Gleisdorf und unter 0677/623 97 026.

Leitung: 

CARMINA XXI – Nachbetrachtung

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Am Freitag 30. Juni erlebten rund 1300 Besucher des Forum Kloster Gleisdorf eine spektakuläre Neuinszenierung der Carmina Burana von Carl Orff – die Carmina XXI.

In 2 Schülervorstellungen am Vormittag sowie in einer restlos ausverkauften Abendvorstellung, begeisterten das Chorforum Gleisdorf unter der Leitung von Franz Jochum in Zusammenarbeit mit dem BG/BRG Gleisdorf und einer Tanzklasse der Musikschule Gleisdorf unter der Leitung von Marianne Weninger das breite Publikum.

Durch szenische und tänzerische Beiträge bereichert und ergänzt, wurde besonders dem jungen Publikum alte, klassische Musik mit Texten aus dem Mittelalter schmackhaft gemacht – neu verpackt sozusagen.

Musikvermittlung als pädagogischer Auftrag für jung und alt!

Ein professionell aufgestellter Chor, zusammen mit renommierten MusikerInnen und GesangsolistInnen, ergänzt durch hoch motivierte SchülerInnen und LehrerInnen sorgten für ein eindrucksvolles und sehr lebendiges, musikalisches Großereignis.

So hat man das beliebte Werk „Carmina Burana“ mit Sicherheit noch nie erlebt. Wahrlich ein Erlebnis für viele Sinne, an das sich die BesucherInnen und Mitwirkenden noch lange im besten Sinne erinnern werden. 

Kartenpreise: 
Vorverkauf/ Abendkassa: Kategorie I - € 24,- / € 27,-; Kategorie II - € 19,- / € 22,-

Der Messias

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2. April 2017 - 17:00
Messias - Mozartfassung

Das von Georg Friedrich Händel komponierte Oratorium „Der Messias“ in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart wird in einem Konzert am Sonntag, dem 2. April 2017 zu hören sein. Aufgeführt wird es vom Kammerorchester Accento Knittelfeld (Leitung Lore Schrettner), dem Projektchor Murtal und dem chorforum.gleisdorf. Als VokalsolistInnen wirken mit: Angelika Niakan (Sopran), Klaudia Tandl (Mezzosopran), Mario Lerchenberger (Tenor) und Neven Crnić (Bass). Die Gesamtleitung übernimmt Franz Jochum, Chorleiter des chorforum.gleisdorf. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.
Händels „Messias“ gilt als „das“ Oratorium schlechthin, ein Werk, das jedem Musikinteressierten ein Begriff ist. Die Verehrung für Händel war es, die Mozart veranlasste, den „Messias“ zu bearbeiten. In dieser Fassung treffen sich zwei Epochen: Barock und Klassik. Für den Zuhörer ist es eine Begegnung zwischen dem Vertrauten – dem Händel‘schen Opus – und dem Überraschenden der Mozart‘schen Umgestaltung. 1)

Trotz der Bearbeitung durch Mozart, bleibt der Messias doch das Werk Händels. Mozart hat nicht neu komponiert, sondern eine Vorlage bearbeitet, es praktisch arrangiert oder, noch moderner gesprochen: „gecovert". Er erreichte dabei eine Synthese von barocker Kontrapunktik und klassischem Stil, weshalb der Messias in dieser Fassung durchaus eine bemerkenswerte Alternative zum „Original" darstellt. 2)

1) Pressemitteilung 164/2010 vom 15.7.2010, Pressestelle der Uni Heidelberg (Auszug);
2) Theresa Frick über die Mozartfassung von Händels Messias. www herzogenberg.ch (Auszug);

Das erste Konzert fand am Samstag, dem 1. April 2017 um 18 Uhr im Konzerthaus Knittelfeld statt.

 

 

Leitung: 

Nachklang zur Aufführung in Gleisdorf

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Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dieses Konzerts, die in der - bis auf den letzten Platz gefüllten - Kirche dem großartigen Werk Händels (in der Bearbeitung von Mozart) lauschten, war diese Aufführung ohne Zweifel ein besonderer Hörgenuss und eine wunderbare musikalische Einstimmung auf das nahende Osterfest.

Franz Jochum führte das Kammerorchester und den stimmgewaltigen Chor trotz ungeheurer Intensität mit Feingefühl und Leichtigkeit durch das gesamte drei-teilige Oratorium. Die jungen Solistinnen und Solisten, teilweise noch Studierende an der Kunstuni in Graz, überzeugten das Publikum mit ihrem großartigen und erstaunlich einfühlsamen Vortrag.

Dass sich die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer nach beinahe 3 Stunden Dauer dieses Werks noch eine Zugabe erklatschten, darf man wohl als große Begeisterung, Freude und Dankbarkeit interpretieren. So erklang das berühmte "Halleluja" an diesem Abend ein zweites Mal in der Kirche.